labadi beach

Jetzt ist schon die erste Woche rum, die Zeit verging viel zu schnell und ich hoffe das die nächsten Wochen nicht so vorbeirasen. Am Montag war ich bei Doreen. Leider wohnt sie außerhalb von Accra in einem Fischerdorf und man fährt ca 4 Std zu ihr. In dem Dorf stinkt es, weil der Gater ungefähr so breit ist wie die Straße, aber kein Wasser führt und es gibt kein fließendes Wasser. Der kleine Kwameh ista ber total süß und hat ein ganz zartes Stimmchen, leider benutzt er es sehr ausgiebig wenn man ihn zu zärtlich anfasst.Wenn Doreen ihm dann mit Schwung den Rücken klopft, grunzt er kurz und ist dann still. Zu essen gab es bei ihr frisch gestampftes Fufu mit Groundnutsoup, leider mit Wasser gekocht, das aus einem Brunnen geschöpft wird und dann in einer alten Regentonne in der Küche aufbewahrt wird. Mir ging es abends auch nicht so gut, aber am Abend ging es schon wieder. Dann war ich jeden ATg am LAbadi beach und freitag wurde Sams Schwester beerdigt. Also war ich von Freitag bis heute jeden TAg auf der Beerdigung, hab ordentlich mit den anderen gästen darauf getrunken,dass sie in Frieden Ruhe und ganz viel getanzt. Heute Nachmittag war ich dann wieder am Strand und hab leider vergessen mich einzucremen und eine bösen Sonnenbrand. Morgen Abend werde ich mit freunden im botanischen Garten etwas trinken gehen,zumindest falls ich dann keine Brandblasen habe.

1 Kommentar 18.7.10 21:50, kommentieren

Endlich da

Nach 11 Stunden Flug war ich wirklich bedient, vor allem weil mein Sitznachbar ein übermäßiges Mitteilungsbedürfnis hat und redete und redete....

In Accra waren es nur 25°C, aber man schwitzt sich trotzdem zu Tode.

Nachdem ich dann um 20Uhr Ortszeit gelandet war, muste ich auch nur noch zwei <Stunden in einer nicht klimatisierten Halle auf mein Gepäck warten. Es kam dann auch, was mit meinem Rucksack passiert ist, ist mir ein Rätsel der war statt rot-schwarz, komplett mit weißer Kreide bemalt.

Draußen hab ich dann unter 25.000.000 Menschen auch ziemlich schnell Bismark gefunden und wir konnten uns endlich in die Arme fallen. Dann ging es auf Taxi-Jagd, dies dauerte auch ca. eine Stunde, da ale zu viel Geld verlangten. Um halb zwölf ging es dann endlich los, aber erschreckkenderweise war halb Accra unterwegs und wir standen im Stau. Um zwei waren wir endlcih in Haatso, leier war es dann schon zu spät für die Disco, aber es gegangen sind wr doch noch in einer kleinen netten Chop-Bar.

DAnn bin ich nach Hause nd hab mich so gefreut zu schlafen, leider hatte ich mir das Bett in meinem Zimmer nicht genauer angeguckt, sie hat ein tiefes Loch auf Beckenhöhe, dort besteht sie quasi nur aus Bezug, es ist keine Füllung mehr vorhanden. Heute oder morgen werde ich also eine neue kaufen...

Nachher gehe ich mit Bismark und Roger Essenund abends kommt Samuel noch dazu und dann gehen wir endlich in die Disco: waka waka!

1 Kommentar 10.7.10 12:31, kommentieren

Burkina Faso

In Porga wollten wir dann ein Tro-Tro nach Ougagadougou nehmen, aber immer wenn wir unser Gepäck dann in ein Tro-Tro geladen hatten und Platz genommen hatten, fiel dem mate ein, das er doch nicht nach Ouagadougou fährt und wir mussten wieder aussteigen und alles auspacken. Das ging ungefähr dreimal so, dann hatte ich die Nase voll und hab meinem Freund die Umlade-Aktionen überlassen, während ich mir die LKW-Zollstation angeguckt hab und ein paar nette Fotos für Papa gemacht. Auf dem Rasthof laufen zwischen den ganzen LKW’s die in fragwürdigen Zustände sind nicht nur bettelnde Kinder umher, sondern auch ganz viele Esel. Bei Sonnenuntergang haben wir dann endlich ein Tro-Tro gekriegt und sind um Mitternacht in Ouaga angekommen, dort haben wir uns ein Hotel genommen und geschlafen und am nächsten ausgeschlafen. Gegen Mittag haben wir und dann aufgemacht um ein bisschen die Stadt zu erkunden, nachdem wir eine Ewigkeit gebraucht hatten um eine Gelegenheit zu finden etwas zu essen, haben wir etwas gechillt und wollten dann eigentlich auf Sightseeing-Tour gehen aber es kam anders. Mein Freund wusste angeblich eine Abkürzung, diese wollte ich aber nicht gehen, weil sie mir zu dunkel vorkam. Aber er meinte da passiert schon nichts, wir sind a in der Hauptstadt. Ok, wenn man mal die Meldungen des Auswärtigen Amtes verfolgt, klingt es nicht ungefährlich was hier passiert und das war auch nicht. Es war eine wenig wie bei Wilhelm Tell „durch diese hohle Gasse muss er kommen“, und er kam auch nur, war er nicht alleine, aber einer von ihnen war bewaffnet, zwar nur mit einem Messer, aber wenn man sich die medizinische Versorgung, bzw. deren Qualität anguckt, dann reicht eine Minischnittwunde zum Verbluten, Amputieren oder Sterben. Ging alles ziemlich ruhig, aber effektiv, mein liebes Handy und ganz schön viel Geld war danach weg und mir wurde klar wie weit meine Naivität mich wieder gebracht hatte. Dieses neue Bewusstsein hat mich dann so verängstigt, dass ich unbedingt sofort das Land verlassen wollte, SOFORT. Also sind wir zurück ins Hotel gestürmt, haben die Sachen gepackt und dann wollten wir ein Tro-Tro oder irgendwas Fahrendes nach Paga um dort die Grenze nach Ghana zu überqueren, es fuhr aber nichts mehr, weil es schon so spät war. Da mich aber mittlerweile so in alles hineingesteigert hatte und um mein Leben fürchtete, im Nachhinein völlig übertrieben, haben wir uns dazu entschieden ein Tro-Tro zu chartern und damit nach Paga zu fahren. Um 3Uhr nachts erreichten wir dann Paga und wer auch immer diese Grenze konstruiert hat, war überarbeitet oder völlig bescheuert, denn man muss ungefähr 3km zu Fuß zurück legen. Alle Grenzen die ich vorher überquert habe haben ein Abschnitt der nur zu Fuß zurückgelegt werden kann, in dem man dann alle Behörden abklappert und seinen Pass stempeln lässt. Aber an musste nie länger als 5Mintuen gehen, jetzt mussten wir 30Mintuen gehen und es war Nacht und heiß und die Rucksäcke waren schwer und als wir dann endlich die ghanaische Seite erreichten, War das Migration Office dunkel und alle Offiziere lagen auf dem Boden und haben geschlafen. Es hat Ewigkeiten gedauert bis sie wach waren und die Computer hochgefahren hatten, aber dann waren wir endlich in Ghana und mein Herz schlug wieder langsamer. Mit dem Taxi fuhren wir dann bis Bolgatanga wo ich den schönsten Sonnenaufgang seit Wochen sah und dass nur weil es in Ghana war. Wir nahmen uns ein Hotelzimmer und schliefen, mein Freund reiste dann morgens nach Tamale von wo er nach Accra flog und ich fuhr gegen Mittag allein mit dem Bus nach Tamale wo ich mit den anderen Volunteers treffen wollte.

1 Kommentar 22.11.09 11:32, kommentieren

Benin

Am 5. November ging es dann weiter nach Cotonou und zwar mit einem Bush-Taxi. Das klingt ganz gut, weil das Wort Taxi drin vorkommt. Wenn man allerdings weiß was es ist, weiß man dass es eher Bush als Taxi ist. Es handelt sich nämlich um ein altes Auto, sehr alt, vornehmlich Peugeot, dessen Kofferraum wird voll beladen mit Gepäck und wichtigen Dingen die sonst noch über die Grenze müssen, wie zum Beispiel Reifen, oder Säcken die mit Mais gefüllt sind, also Dinge die völlig sinnlos sind, weil man sie auch bequem dort kaufen könnte, aber nein sie müssen unbedingt mit. Das endet dann so, dass der Kofferraum so voll ist, dass er mit einem Seil festgebunden werden muss und all das was nicht hinein gepasst hat, kommt dann aufs Dach. Auf die Rückbank kommt dann erstaunlicherweise kein Gepäck, sondern Passagiere, allerdings nicht  drei wie es angebracht wäre, da es ja nur drei Plätze auf der Rückbank gibt, sondern vier und wenn man Kinder hat kommen die noch auf den Schoß. Vorne auf dem Beifahrersitz muss man auch zu zweit sitzen, so dass man entweder die Handbremse unterm Hinter hat oder den Türgriff in der Hüfte. So fährt man dann 8Stunden.

In Cotonou angekommen musste wir ins Hotel und duschen und Schmerztabletten nehmen.

Am nächsten Tag haben wir uns den größten Markt angeguckt und die Cathedral, AM zweiten Tag in Benin sind wir dann zum Stelzendorf gefahren. En ganzes Dorf in mitten des Nokoué Sees liegt. Das Dorf ist verdammt groß und hat sogar eine eigene Schule und ein eigenes Hospital, alles auf Stelzen.

Am nächsten Tag ging es dann schon morgens wieder los nach Parakou, unser Zwischenstop auf der Reise hoch nach Burkina, wir reisten wieder mit dem Bush-Taxi, da die Länder leider noch weniger entwickelt sind als Ghana kann man nicht mit dem Bus reisen. Nach 7Stunden waren wir in Parakou und es waren 42°C, zu heiß, und dann Auto war einfach zu voll, denn der Fahrer hat sich seinen Sitz noch mit einem 14jährigen Mädchen geteilt. Also vorne zu viert, hinten zu fünft und bei jedem Schlagloch haben wir aufgesetzt. In Parakou haben wir in einem schönen Hotel geschlafen, direkt gegenüber der zentralen Moschee. Am nächsten ging es morgens gleich weiter nach Porga wo wir die Grenze überquerten. Die Fahrt dorthin war quiet interesting, Wir sind morgens um 5Uhr losgefahren und haben ab 6Uhr dann nur noch Savanne gesehen, Bush und Sonne das ist alles was man im Norden zum Leben hat und das ist echt ziemlich wenig. Um 2Uhr erreichten wir dann endlich Porga, wo wir die Grenze überquerten Dort oben sind so wenig Menschen, das di Grenze, gar keine richtige Grenze ist, sondern nur ein kleines Häuschen mit Schlagbaum mitten im Bush, wo man sich seinen Passport stempeln lässt. Wenn man also etwas schmuggeln will oder kein Visum hat, ein idealer Ort  für illegale Dinge und Korruption.

1 Kommentar 22.11.09 10:58, kommentieren

Togo

Am 1. November ging es morgens um 4Uhr los zur Station, um 5Uhr war das Tro-Tro dann voll besetzt und es ging los. Ich saß mit meinem Freund auf der letzten Bank, was nicht besonders toll war, da die Scheibe des Kofferraums die einzige des ganzen Fahrzeugs war, die nicht getönt war und so schien uns die Sonne auf den Rücken und wir brutzelten. Wenn man auf die Landkarte guckt ist Lomé nicht weit entfernt von der Grenze und von Accra zur Grenze ist es auch nicht besonders weit, daher ist die Distanz nicht dass was die Reise beschwerlich macht, sondern der Zustand der Straße  oder eher der Piste. Denn das einzige was sie von der restlichen Buschlandschaft unterscheidet ist, dass dort keine Pflanzen stehen, ansonsten ist es auch einfach nur Sand und Steine. Aufgrund dieser schlechten Infrastruktur haben wir dann 8Stunden bis Lomé gebraucht wobei wir circa eine Stunde zum überqueren der Grenze geraucht haben, denn da müssen alle Passagiere aus dem Tro-Tro aussteigen und zu Fuß über die Grenze. Das verwunderliche ist, dass man sein Gepäck im Fahrzeug lassen kann, das Fahrzeug fährt dann über die Grenze und wir werden beim überschreiten abgetastet und gefragt ob wir etwas zu verzollen haben… Wie wahrscheinlich ist es, dass man die zu schmuggelnde Ware in der Hosentasche transportier? Als wir dann nachmittags um 4uhr in Lomé ankamen haben wir versucht ein Hotel zu finden, dass Sicherheitspersonal vor der Tür hat und das war nicht besonders einfach. Irgendwann haben wir dann eins gefunden und konnten endlich duschen. Fließendes Wasser, großartig. Danach sind wir in eine chop-Bar gegangen um zu essen. Aber das togolesische Essen schmeckt mir nicht, zu sauer und scharf.

Am Nächsten Morgen ging es dann ins Zentrum zum sight-seeing. Die Stadt erinnert sehr an Europa, überall gibt es Ampeln und Zebrastreifen, die auch benutzt werden bzw. funktionieren. In Accra stehen die Ampeln dagegen nur zur Deko. Außerdem gibt es in Lomé nicht diesen schrecklichen Stau, da nur wenige Autos unterwegs sind, denn die Togolesen bewegen sich meherheitlich per Okada fort. Das sind kleine Motorräder, auf denen auch gerne drei Personen sitzen oder eine und ein Regal auf dem Rücken und um den Hals gebunden hängt ein kleines Zicklein. In den nächste drei Tagen haben wir uns dann alles angeguckt von Palais du congrés über Museé naational bis zur Cathedral. Die Kirche war besonders schön, es ist die größte in Togo und wurde von Deutschen erbaut, die so klug waren hinter der Kathedrale ein kleines Kloster zu bauen, welches heute als Elite-Schule  genutzt wird. Außerdem waren wir noch am Strand, der wirklich schön ist, vor allem weil es keinen Müll gibt und auf Westafrikas größtem Fetisch-Markt. Der Fetisch-Markt war mit Abstand das interessanteste auf der ganzen Reise. Ein riesiger Markt mit vielen Buden in denen Tierköpfe, Zähne, Felle oder ganze getrocknete Tiere angeboten werden. Bevor wir den Markt verließen konnten wir noch zu einem Fetisch-Chief, der eigentlich eine Zeremonie für uns machen wollte, da wir dem ganzen Hokuspokus aber sehr kritisch gegenüberstanden, hat er dann eine verkürzte Version zum kennenlernen gemacht und das hat schon gereicht.

Am nächsten reisten wir nach Togoville, das Dorf wo die Deutschen Togo gegründet haben. Das kleine Dorf erreicht man nur per Kanu, also mussten wir uns vom einem Dorfbewohner hinüberschiffen lassen. Im Dorf haben wir uns dann die Blindenschule, die Denkmäler und natürlich die Kirche angeguckt. Was erstaunlich ist, dass das kleine Dorf Eisenbahnschienen hat, sodass die Waren per Zug Transportiert werden können, sie sollten dringend auch den Personenverkehr einführen, aber wahrscheinlich würde dies die Idylle zerstören.

 

Gegen Nachmittag ging es dann zurück und abends wollten wir europäisch Essen. Während wir in dem Restaurant welches direkt an der Hauptstrasse war, auf der Terrasse saßen und auf unser Essen warteten, gab es plötzlich ein riesen Geschrei vor den Autos die an der Straße parkten. Zuerst dachten wir es wäre mal wieder einer von den fähigen Taxifahrern, die sich beim Bremsen oder einparken verschätzt haben. Nach kurzer Zeit sahen wir jedoch, wir einer der Männer einen ca. 12 jährigen Jungen am Kragen hochhielt. Die Polizei war sehr schnell da und nahm nach ebenfalls lautem Geschrei den Jungen mit, weil er  -ACHTUNG- das Auto das Manes klauen wollte. Das Auto des fetten Schnösels war ein VW Touareg. Wie soll denn ein kleiner Junge so ein Auto klauen??? Wenn es einer von den alten Astra-Taxis gewesen wäre ok, aber so ein Auto…Jedenfalls musste er mit zur Polizei und das ist auf einem Kontinent wie Afrika mehr als schrecklich.                                                        

22.11.09 10:20, kommentieren

Auf geht's durch Westafrika

Heute habe ich festgestellt, wie viel ich mir schon von der ghanaischen Mentalität angeeignet hab. Morgen früh geht’s los nach Togo, von da nach Benin und von da nach Burkina Faso und dann zurück in den Norden von Ghana und es ist nichts geplant. Das einzige was ich weiß ist, dass ich gerne in Togo auf den Fetisch-Markt will und nach Togoville, wo die Deutschen Togo gegründet haben und in Benin will ich gucken ob ich mein Jettachen sehe und in Paga in Burkina will ich ein Hünhntchen ins Wasser werfen und sehen wie die Krokodile es fressen, aber sonst keine Ahnung wie wir wohin kommen und wo wir schlafen und essen.

 Aber es wir d sich schon ein Plätzchen finden. Ich bin sehr aufgeregt und kann bestimmt nicht schlafen, aber das gehört dazu.

Wenn ich wieder in Ghana bin treffe ich mich mit den Mädels in Tamale von da reisen wir nach Mole gehen dort auf Safari, dann fahren wir nach Kumasi, von da an die Westküste, ein paar Strände bereisen und nach Prince’s Town die einzige deutsche Sklavenburg an der Goldküste angucken. Dann noch mal nach Takoradi zum Feiern und dann nach Elmina und Cape Coast, bevor es wieder nach Accra. Ich werde jetzt meine Sachen packen und dann versuch ich mich zu beschäftigen oder zu schlafen…

1 Kommentar 31.10.09 21:28, kommentieren

Takoradi

Freitag am späten Nachmittag wurde ich von Desmond eingeladen abends mit ihm nach Takoradi zu seiner Graduation zu fahren und so sind wir um elf Uhr zusammen aufgebrochen. Das erste Stück zum Kaneshie-Market, von wo unser Tro-Tro losfuhr, wurden wir von Desmonds Cousin gefahren, im dicken siebener BMW. Das war wirklich komfortabel und Da an diesem Abend die Black Stars irgendein Spiel gewonnen haben und wieder alle Straßen geblockt waren, weil jeder, einfach jeder der ein Auto hat, am Auto-Korso teilnehmen musste. Also Höllenlärm, alle 2 Meter ein Police-Checkpoint und noch mehr Stau als sonst. So haben wir für eine Strecke von 15km ein bisschen mehr als anderthalb Stunden gebraucht..

Als wir dann am Kaneshie-Market waren, war alles leer, sehr ungewohnt, und wir waren die letzen die ins Tro-tro passten, daher haben wir uns hingesetzt und die Reise ging auch gleich schon los. In einem richtig guten Bus, mit Aircondition und vernünftigen Sitzen. Nach dreieinhalb Stunden waren wir auch schon da. In Takoradi wurden wir dann von Desmonds Freunden abgeholt, diese hatten auch schon unser Hotel reserviert. Mit dem Taxi sind wir dann dort hin und haben geklingelt und geklingelt und geklingelt und niemand hat aufgemacht… Dann sind wir zum nächsten und die hatten leider kein Zimmer mehr frei, nur noch Appartements,  weil wir aber eigentlich ein Zimmer wollten, haben sie uns ein Appartement für vier Personen, mit fließendem Wasser(juhu), Kühlschrank, Fernseher und Klimaanlage zum Zimmerpreis gegeben. Geschlafen haben wir allerdings nicht mehr, da wir um sechs Uhr schon wieder los mussten zur Uni. Die zwei Stunden haben wir deshalb mit Film gucken und die Dusche genießen verbracht

Die Graduation war großartig, wahnsinnig riesig, über 2000 Leute und alles auf einer großen Wiese mit bunten Pavillons, es wurden super Reden gehalten, die Live-Band war Klasse und das Essen hat mir Angst gemacht: zehn große Töpfe in denen alles von Kräuter über Gebeine bis Suppen war. Aus Angst von einer Vergiftung musste Desmond mit mir also das Fest verlassen und an einem anderen Ort essen. Wir haben dann in einer netten chop-bar Banku gegessen.Danach ging es ins Hotel zum Mittagschläfchen, als wir ausgeschlafen hatten haben wir uns auf den Weg in die Stadt gemacht und ich hab mit meinem persönlichen Stadtführer ein wenig Sightseeing gemacht und während dessen noch 20.000 seiner Freunde kennengelernt mit denen wir uns dann zum Clubbing verabredet haben. Nach dem Abendessen, waren wir dann erst in einer Bar in der eine super Live-Band gespielt hat, danach in einer netten zum Billard spielen und dann gings endlich in die Disko zu Tanzen, bis zum Morgengrauen. Dann sind wir ins Hotel, haben dort geduscht und sind dann zur Junction und zurück nach Accra. An der Junction sind wir um hab sechs los und in Accra waren wir um halb eins, schrecklich… Da reise ich doch lieber bei Nacht, Carjacking hin oder her…

Als wir dann am Kaneshie-Market in unser Haatso-Car eingestiegen sind. Meinte Desmond es wäre eine fahrende Leichenhalle und ich war der festen Überzeugung, da Auto wäre nur dreckig und zugemüllt und mit diesen Ümständen komme ich ja bekanntlich sehr gut zurecht. Als das Auto voll war sind wir dann endlich mal losgefahren und saßen beide direkt hinter dem Fahrer. Desmond musste zwei Haltestellen vor mir aussteigen und ich musste auch aussteigen um ihn rauszulassen. Als ich wieder ins Tro-to geklettert bin und ich in die Bank gequetscht hab,hat der Motor auf einmal angefangen aufzuheulen und im nächsten Moment war alles voller Rauch. Alle sind aus dem Tro-Tro gestürmt und waren zum Glück draußen bevor Flammen aus der Motorhaube kamen. So standen alle 16 Passagiere am Straßenrandu nd haben das brennende Vehikel betrachtet, während der Fahrer Wassereimer herangeschleppt hat um sein Auto zu löschen und der Mate unter Auto lag. Jaaaaaaa, während es brannte!!! Desmond und ich sind die Straße runter gegangen, weil ich mir ein taxi nehmen wollte, kam aber nicht so wirklich eins und nach einer Weile fuhr dann das Tro-tro wieder an uns vorbei und der Mate hat weiterhin Passagiere angeworben. Meiner Meinung nach verdammt bescheuert in ein halb ausgebranntes Schrott Tro-Tro-wieer einzusteigen, zumal es a nicht ein bisschen gequalmt hat, sonder so sehrm dass kein Auto überholen konnte, weil die ganze Straße zugeräuchert war und amn überhaupt cnihts mehr von tro-tro gesehen hat. Naja, wie ich aber schon länger weiß: africa is differernt from europe.

20.10.09 00:46, kommentieren