Benin

Am 5. November ging es dann weiter nach Cotonou und zwar mit einem Bush-Taxi. Das klingt ganz gut, weil das Wort Taxi drin vorkommt. Wenn man allerdings weiß was es ist, weiß man dass es eher Bush als Taxi ist. Es handelt sich nämlich um ein altes Auto, sehr alt, vornehmlich Peugeot, dessen Kofferraum wird voll beladen mit Gepäck und wichtigen Dingen die sonst noch über die Grenze müssen, wie zum Beispiel Reifen, oder Säcken die mit Mais gefüllt sind, also Dinge die völlig sinnlos sind, weil man sie auch bequem dort kaufen könnte, aber nein sie müssen unbedingt mit. Das endet dann so, dass der Kofferraum so voll ist, dass er mit einem Seil festgebunden werden muss und all das was nicht hinein gepasst hat, kommt dann aufs Dach. Auf die Rückbank kommt dann erstaunlicherweise kein Gepäck, sondern Passagiere, allerdings nicht  drei wie es angebracht wäre, da es ja nur drei Plätze auf der Rückbank gibt, sondern vier und wenn man Kinder hat kommen die noch auf den Schoß. Vorne auf dem Beifahrersitz muss man auch zu zweit sitzen, so dass man entweder die Handbremse unterm Hinter hat oder den Türgriff in der Hüfte. So fährt man dann 8Stunden.

In Cotonou angekommen musste wir ins Hotel und duschen und Schmerztabletten nehmen.

Am nächsten Tag haben wir uns den größten Markt angeguckt und die Cathedral, AM zweiten Tag in Benin sind wir dann zum Stelzendorf gefahren. En ganzes Dorf in mitten des Nokoué Sees liegt. Das Dorf ist verdammt groß und hat sogar eine eigene Schule und ein eigenes Hospital, alles auf Stelzen.

Am nächsten Tag ging es dann schon morgens wieder los nach Parakou, unser Zwischenstop auf der Reise hoch nach Burkina, wir reisten wieder mit dem Bush-Taxi, da die Länder leider noch weniger entwickelt sind als Ghana kann man nicht mit dem Bus reisen. Nach 7Stunden waren wir in Parakou und es waren 42°C, zu heiß, und dann Auto war einfach zu voll, denn der Fahrer hat sich seinen Sitz noch mit einem 14jährigen Mädchen geteilt. Also vorne zu viert, hinten zu fünft und bei jedem Schlagloch haben wir aufgesetzt. In Parakou haben wir in einem schönen Hotel geschlafen, direkt gegenüber der zentralen Moschee. Am nächsten ging es morgens gleich weiter nach Porga wo wir die Grenze überquerten. Die Fahrt dorthin war quiet interesting, Wir sind morgens um 5Uhr losgefahren und haben ab 6Uhr dann nur noch Savanne gesehen, Bush und Sonne das ist alles was man im Norden zum Leben hat und das ist echt ziemlich wenig. Um 2Uhr erreichten wir dann endlich Porga, wo wir die Grenze überquerten Dort oben sind so wenig Menschen, das di Grenze, gar keine richtige Grenze ist, sondern nur ein kleines Häuschen mit Schlagbaum mitten im Bush, wo man sich seinen Passport stempeln lässt. Wenn man also etwas schmuggeln will oder kein Visum hat, ein idealer Ort  für illegale Dinge und Korruption.

22.11.09 10:58

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